Feuerwehr Reckingen

Feuerwehr Reckingen

 In ihren respektiven Generalversammlungen vom 16. März 2007 haben die freiwilligen Feuerwehren der Ortschaft Mersch und der Ortschaft Reckingen fusioniert. Alle Aktiva und Passiva werden in die neue Wehr „Mierscher Pompjeeën“ übertragen.

Am 22. Juli 1900 fanden sich in Reckingen einige Dorfbewohner zusammen, um eine freiwillige Feuerwehr zu gründen. Dreiundzwanzig Mitglieder wählten den ersten Vorstand: Kommandant: Prosper Elsen, Müller; Unterkommandant: Adolphe Arendt, Landwirt; Schriftführer: Pierre Feiereisen, Anstreicher; Abteilungsleiter: Michel Elcheroth, Arbeiter und Charles Merges, Arbeiter.

Im Jahre 1926 beging das Korps sein 25. Stiftungsfest; das 50jährige Bestehen, verbunden mit Fahnenweihe, feierte man 1950. Die Patenschaft für die Fahne übernahmen Josephine Nicolay und Eugene Mostert.

1973 übernahm die Gemeindeverwaltung die Anschaffung einer Motorpumpe vom Typ TS 8/8 der Marke Ziegler. 1974 kaufte die Wehr aus eigenen Mitteln einen Gebrauchtwagen mit Doppelkabine, der von den Feuerwehrleuten instand gesetzt wurde. Im gleichen Jahr wurde ein Anhänger zum Transportieren der Pumpe von Feuerwehr Colmar-Berg gekauft. Dieser wurde aus der Vereinskasse bezahlt. Die Einweihung der Motorpumpe und des Fahrzeugs fand am 2. Mai 1976 statt, zusammen mit der Feier zum 75. Gründungstag der Wehr.

1980 wurde ein Gesuch bei der Gemeindeverwaltung eingereicht, das den Bau eines neuen Feuerwehrlokals an der Eischbrücke zum Inhalt hatte. Die Gemeindeverwaltung zeigte sich einverstanden und so einigte man sich, dass die Feuerwehr ein Viertel der Kosten aus eigener Kasse zahlen, sowie die Arbeiten für den Zufahrtsweg und Parkplatz selbst verrichten würde. Das neue Lokal konnte 1983 eingeweiht werden.

Fahrzeuge:

Als einziges Einsatzfahrzeug verfügt die Wehr Reckingen über einen FORD TRANSIT, Baujahr 1984, dieses Fahrzeug diente bis jetzt als Tragkraftspritzenfahrzeug, wurde jedoch im Jahre 2004 von den Mitgliedern der Wehr in Eigenregie zum Atemschutzfahrzeug umgebaut.

Ende 2004 erhält die Feuerwehr RECKINGEN einen neuen Tragkraftspritzenanhänger, welcher mit der 2003 neu angeschafften TS 8/8 sowie sämtlichem erforderlichen wasserführenden Material ausgerüstet wird.

Der im Jahre 1974 angeschaffte TSA aus Beständen der Wehr Colmar-Berg wurde 2002 aus technischen Gründen abgeschafft.

Vereinsgebäude:

Das 1983 errichtet Feuerwehrlokal gelegen zu Reckingen „an der „Eischbrücke“ wurde in den vergangenen Jahren mehrmals vom Hochwasser der EISCH heimgesucht und verursachte der Wehr hohen materiellen Schaden. Dank der Gemeindeverwaltung aus MERSCH wurden hier Anfang 2004 Hochwasserbarrieren sowie ein Schacht zum Absaugen des Schmutzwassers installiert.

Das Gerätehaus in Reckingen wurde nach der Fusion (bis zum Bau des neuen Einsatzzentrums, weiterhin als Lagerraum genutzt werden. Hier wurde das Material gelagert, welches nicht primär für Einsätze genutzt wurde, z.B. Boot, Anhänger, usw.

Einsätze und Verschiedenes:

Nachdem die Wehr Reckingen im Jahr 2003 zeitweilig ohne Kommandanten auskommen musste, erklärte sich der Wehrleiter der Wehr Mersch, BECKER Romain, bereit, die Leitung in einer Übergangsphase zu übernehmen. Aufgrund des eher bescheidenen Effektivbestandes wurden alle Übungen gemeinsam mit der Wehr aus MERSCH durchgeführt.

Nach einer Übergangszeit wurde die Wehr wieder von einem Kommandanten aus ihren eigenen Reihen geführt. Nachdem Patrick Hansen alle vorgeschriebenen Lehrgänge absolviert hatte, wurde er seitens der Wehr zum neuen Wehrleiter vorgeschlagen und erhielt anschließend seine Ernennung durch die Gemeinde Mersch.

In ihren jeweiligen Generalversammlungen vom 16. März 2007 haben die freiwilligen Feuerwehren der Ortschaft Mersch und der Ortschaft Reckingen fusioniert.

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